Das Wittener Projekt GeneARTionen zeigt einen kulturellen Dialog zwischen Jung und Alt.
Am 06. November 2011 stellt sich in der Werkstadt Witten das Tanz- und Theaterprojekt GeneARTionen mit der Aufführung "ZEIT/LOS" vor. 20 Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 17 Jahren und 10 ältere Teilnehmerinnen zwischen 49 und 78 Jahren aus Witten zeigen eine selbst erarbeitete Choreografie – angeleitet von Carmen Nicole, Tänzerin der Battery Dance Company aus New York, und Till Stauffer, Projektleiter und Theaterpädagoge von Culture for Developement.
Tanz schafft Verbindung – Alt und Jung gemeinsam auf der Bühne
Seit dem 6. Oktober 2011 arbeitet die intergenerative Gruppe gemeinsam an dem Ziel, das Zusammenleben von Generationen mit Tanz und darstellender Kunst auf die Bühne zu bringen. Während des künstlerischen Prozesses setzen sich die Teilnehmer mit den Fragen „Was ist typisch jung?“ und „Was ist typisch alt?“ auseinander, und thematisieren und reflektieren somit stereotype Altersbilder auf der Bühne. Als Medium für diesen Prozess eignen sich Tanz, Theater und Bewegung auf besondere Art und Weise, da die Teilnehmer lernen sich selbst auf der Bühne auszudrücken und dabei gleichzeitig auf ihr Gegenüber Rücksicht zu nehmen. Durch das gemeinsame Training kommen sich Jung und Alt näher, Schwächen und Stärken sowie Differenzen und Gemeinsamkeiten werden entdeckt und stereotype Altersbilder zurechtgerückt.
Im Anschluss an die Aufführung findet ein kurzes Podiumsgespräch statt.
Kooperationspartner ist das Institut für Bildung und Kultur e.V., dass das Projekt wissenschaftlich begleitet und evaluiert.
Choreografie/Tanz: Carmen Nicole, BatteryDanceCompany, New York
Regie/Künstlerische Leitung: Till Stauffer, Culture for Development, Dortmund
Idee/Konzept: Irmgard Klamant, Pro-Future-Generation und Till Stauffer
Termin: 6.11.2011, Beginn 18:00 Uhr (Einlass 17:00 Uhr)
Ort: Werkstatt Witten, Mannesmann Str. 6, 58455 Witten
Eintritt: 5,00 Euro (3,00 erm.)