
An einer absurden Bushaltestelle stehen Wartende, die von ihren Träumen eingeholt werden. Die Wartenden durchlaufen Stationen ihres Lebens: Von der Kindheit über die erste Liebe im Zeltlager, über die Ehe und ihre Nebenwirkungen bis hin zum Alter, in dem man auch das Abschiednehmen lernen muss,
ohne die Kraft des Träumens und Wünschens zu verlieren.
Drei Herren und acht Damen jenseits der sechzig spielen, singen und verdichten ihre Träume und lassen für sich und andere rote Rosen regnen.
Die Premiere von »Traumstation« findet im Rahmen der Neusser Schultheaterwoche statt, in deren Rahmen sich die Generationen begegnen können: im gemeinsamen Workshop von Grundschülern und Senioren und auf der Bühne, wenn sich in einer Generationentheater-Vorstellung die Spielclubs des Rheinischen Landestheaters mit Träumen beschäftigen. Nach dem Motto: Theater fängt ganz früh an und hört nie auf!