
Mit dem Sommer verbinden die Menschen Begriffe wie Urlaub, Ruhe, Erholung. So erhoffen sich auch die Gastgeber Bassow Sergej Wassijlewitsch und seine Frau Warwara Michajlowna ihren Sommer zu verbringen, als sie einige Freunde und Bekannte auf ihre gemietete Datscha außerhalb der Stadt zu sich einladen. Das Zusammentreffen erweist sich aber im Laufe der Zeit als eine bittere Abrechnung Gorkis mit der übersättigten kleinbürgerlichen Gesellschaft, der „Intelligenzia“, die sich überdrüssig geworden ist. Sie redet viel und unternimmt nichts gegen ihre Unzufriedenheit, um ihr unerfülltes Leben zu ändern.
Maxim Gorki beendete sein Werk 1904 am Vorabend der Revolution.
Das Erinnerungstheater Bonn ist eine Seniorentheatergruppe (für Menschen ab 60), deren künstlerische Leitung seit 2007 bei Simona Furlani liegt. Biografisches Theater ist die Besonderheit des Ensembles, das Elemente aus dem eigenen Leben in die Stücke und in das Spiel auf der Bühne integriert. Der seit Sommer 2007 eigenständige Verein Erinnerungstheater Bonn e.V. kooperiert mit dem Theater Bonn, das 2003 schauspielbegeisterten Menschen das Angebot machte, gelebtes Leben unter professioneller Leitung und Anleitung in Szenen gestaltet auf die Bühne zu bringen.
Inszenierung: Simona Furlani
Bühnenbild: Fatima Sonntag
Kostüme: Ursula Brückner
Mit: Vera Baden, Dagmar Blanke, Mechthild Hammerschmidt, Edith Hoffmann, Thea Kämpgen, Ursula Klein, Gabi König, Hans- Dieter Klingelhöller, Erich Landgraf, Jochen Meyn, Erika Mülheims, Eva Nussbaum, Hubert Schumacher, Hanns Uelner