Was wäre, wenn heute in einem Amphitheater des Ruhrgebietes Momo auftauchte? Kein kleines Mädchen mehr, sondern eine junge Frau mit Kopftuch.
Michael Endes modernes Märchen vom Kind Momo wird in der Regie von Erika Römer vom interkulturellen Generationentheater "Odysseus Schwestern" aus Frauenperspektive neu und aus dem
Lebensgefühl der Gegenwart heraus erzählt.
Die Premiere findet statt im Rahmen der Frauenkulturtage Castrop-Rauxel 2010 (Motto: "Vom Weghören wird die Welt auch nicht besser")
Auf Initiative der Griechischen Gemeinde e.V. ist Theatro Odysseus Schwestern als zweisprachiges deutsch-griechisches Frauentheater mit zehn griechischen und deutschen Frauen entstanden, bis heute hat es sich zu einem interkulturellen Generationentheater von Frauen unterschiedlichster (Zuwanderungs)Geschichten erweitert. Die Spielerinnen sind zwischen 17 und 75 Jahre alt. Neben eigen, biografischen Stücken arbeitet die Gruppe immer wieder auch literarische Stoffe auf. Die verschiedenen Muttersprachen der Darstellerinnen sind immer Teil der Inszenierung.
Regie: Erika Römer