

Vier alte Tiere, die nicht einsam ihre letzten Tage absitzen wollen, suchen nach neuen Herausforderungen. Sie beschließen, gemeinsam nach Bremen zu gehen, um dort ihr Glück zu finden. Im Räuberhaus, in dem sie eigentlich nur eine Nacht bleiben wollten, lassen sie es sich gut gehen. Dieser Ort bietet ihnen die Möglichkeit, sich gegenseitig genügend Freiraum für die persönlichen Vorlieben und individuellen Wünsche zu lassen.
Unter der Leitung der Regisseurin Marlin de Haan, in Zusammenarbeit mit Oliver Möller, stellt das SeTA mit dieser Produktion die Frage nach neuen Formen der Gemeinschaft, nach Herausforderungen und Erfüllung im Alter.
Durch die persönliche Auseinandersetzung des SeTA-Ensembles mit dem bekannten Märchenstoff, ist eine eigene Textfassung entstanden, die biografische Bezüge der Darsteller miteinbezieht. Eine Interpretation der Grimmschen "Bremer Stadtmusikanten", die Kindern und Erwachsenen einen anderen Blick auf das Märchen bietet.
Termine:
26.10.2011, 20:00 Uhr (Premiere)
27.10.2011, 15:00 Uhr
28./29.10.2011, 20:00 Uhr
30.10.2011, 15:00 Uhr
FFT Juta, Düsseldorf
Es gibt vielfältige Berührungspunkte zwischen Biografie- und Kulturarbeit. Biografiearbeit bedient sich kultureller Techniken, z.B. beim Biografischen Schreiben, Malen, Erinnerungstheater spielen. Und ein Gemälde, ein Text, ein Film können Erinnerungen anregen und zu einem Dialog mit dem Kunstwerk führen. In dem Seminar lernen die Teilnehmenden Biografiearbeit in Theorie und Praxis kennen und erhalten Anregungen zur biografischen Kulturarbeit. Dazu geht es um die Kulturbiografie: Musik, Literatur, Filme, mit denen wir aufwachsen, prägen uns. Kultur vermittelt Werte und ist Ausdruck der Wertesozialisation einer jeden Generation. Schwerpunktmäßig betrachten wir
die kulturelle Biografie der heute „jungen“ Alten, der 68er-Generation.
Sabine Sautter ist Erwachsenenbildnerin mit Schwerpunkt Seniorenbildung und Mitglied bei „Lebensmutig - Gesellschaft für Biografiearbeit“.
Das Seminar findet in Kooperation mit MARTa Herford statt.
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Die Fortbildungsreihe kulturkompetenz50+ wurde vom Institut für Bildung und Kultur im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt. Sie unterstützt Kultureinrichtungen und Kunst- und Kulturschaffende, ältere Menschen als Publikum und aktive Nutzer zu gewinnen und qualitätsvolle Angebotsformen für die Zielgruppe zu entwickeln. Die Seminare bieten Fachwissen und Praxishilfen für Mitarbeiter aus dem Kultur-, Bildungs- und Sozialbereich sowie Künstler, die mit älteren Menschen kulturpädagogisch arbeiten möchten.
Anmeldung, Beratung und Information:
Institut für Bildung und Kultur
Almuth Fricke
Telefon: 02191 - 794 294
Online-Anmeldung >>hier
Kosten: 25 Euro


Mit den 2. Seniorentheatertagen an der Akademie Remscheid sind alle spielbegeisterten Menschen aus der vielfältigen Seniorentheaterszene in NRW angesprochen. Der Weg vom Wort auf die Bühne ist Schwerpunkt in drei thematischen Workshops der diesjährigen Seniorentheatertage.
Die Werkzeuge für Texte, Monologe und Szenen auf der Bühne sind vielfältig. Doch nur echte Gefühle und eine emotionale Darstellung berühren den Zuschauer - das genau kann Seniorentheater. Denn hier sind Weisheit, Erfahrung und kritisches Denken konzentriert vorhanden. Theaterneulinge können in diesen vier
Tagen erste Schritte auf der Bühne wagen und erfahrene Spieler neue Erfahrungen im Umgang mit literarischen Vorlagen sammeln.
Weitere Informationen erhalten Sie >>hier oder bei der Akademie Remscheid
Sabine Kretschmer, Programmleitung
Anke Rauch, Organisation
Küppelstein 34, 42857 Remscheid
Fon: 02191 / 794-212 (Anke Rauch),
02191 / 794-200 (Sabine Kretschmer)
Fax: 02191 / 794-205
E-Mail: kreativ50plus(at)akademieremscheid.de
www.kreativ50plus.de
Im Rahmen des Deutschen Amateurtheaterpreises „amarena“ veröffentlicht der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) eine Ausschreibung zur Förderung innovativer Ansätze und modellhafter Inszenierungen im Deutschen Amateurtheater.
Gesucht werden zeitlich befristete Theater- und Tanzprojekte, die neue Praxis- und Aktionsformen im Amateurtheater erproben. Gefördert werden u. a. Projekte, die neue Modelle des generationsübergreifenden Theaters initiieren, besondere Zielgruppen ansprechen, Theater an anderen Orten ausprobieren, Kooperationsmodelle entwickeln oder künstlerische Experimente wagen. Auch projektbegleitende Forschungsarbeiten und Evaluationen zu innovativen Projekten im Amateurtheater können im Rahmen dieses Projektfonds unterstützt werden.
Die Initiativen müssen in diesem Jahr durchgeführt werden und spätestens bis 31. Januar 2012 abgeschlossen sein. Für die ausgewählten fünf bis acht Projekte stehen ca. 25.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2011.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Kontakt:
Bund Deutscher Amateurtheater e.V.
Ansprechpartnerin: Katharina Beckel
Lützowplatz 9
10785 Berlin
Tel.: 030-2639859-19
E-Mail: amarena(at)bdat.info